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CMI Sitzungen: Sitzungsvorbereitung läuft neu vollständig im Web Client

Traktanden, Anträge, persönliche Notizen und Wortmeldungen: In CMI Sitzungen läuft die Vorbereitung neu vollständig im Browser, ohne separate Anwendung auf Tablet oder Handy. Ein Login, eine Oberfläche, alle Dokumente. Navigation und Bedienung orientieren sich bewusst eng an der bisherigen Lösung.

Behördenmitglieder haben ihre Sitzungen bisher in einer eigenen Anwendung vorbereitet, auf Tablet oder Handy, mit separater Anmeldung. Diese Anwendung wird abgelöst. Sitzungen, Traktanden, Anträge, Notizen und Wortmeldungen liegen neu im Web Client, im gewohnten Browser auf Computer, Laptop oder Tablet. Damit rücken die Sitzungsinhalte näher an die übrigen CMI-Lösungen.

Was vertraut bleibt

Mit dem Release R26 orientieren sich Navigation und Bedienung stark an der bisherigen Lösung. Sitzungen, Traktanden, persönliche Dokumente, Notizen und Wortmeldungen sind weitgehend über die gewohnten Klickwege erreichbar. PDF lassen sich weiterhin annotieren. Gesucht wird direkt auf der Startseite, nach publizierten Sitzungen, Traktanden oder Dokumenten. Und Sitzungen, Dokumente und Traktanden lassen sich wie bisher zu den persönlichen Favoriten hinzufügen.

Das ist neu

Ein persönliches Dashboard bündelt die wichtigsten Informationen zu den anstehenden Sitzungen und zu den Geschäften, die zur Behandlung anstehen. Nach der Anmeldung ist der Einstieg in die nächste Sitzung von dort aus einen Klick entfernt.

Persönliche Dokumente im Office-Format öffnen sich über das Stift-Symbol direkt in Word, Excel oder PowerPoint. Das Dokument wird automatisch ausgecheckt und gegen parallele Bearbeitung geschützt. Nach dem Speichern und Schliessen landet die neue Version zurück in CMI. Neu lassen sich persönliche Dokumente auch mit ausgewählten Personen zur gemeinsamen Bearbeitung teilen, lesend oder schreibend.

Wer regelmässig mit denselben Personen zusammenarbeitet, definiert einmalig eine Freigabegruppe, etwa «Fraktion» oder «Kommission». Sie steht danach bei jeder Notiz und jedem persönlichen Dokument zur Auswahl. Das ersetzt das wiederholte Zusammenklicken einzelner Personen.

Beim Gesamt-PDF ist wählbar, ob nur die Anträge, nur die Beschlüsse oder alle Unterlagen einer Sitzung gebündelt werden. Das Dokument entsteht mit Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Lesezeichen sowie Kopf- und Fusszeile und liegt anschliessend in den persönlichen Dokumenten der Sitzung, wo es sich ebenfalls kommentieren und teilen lässt.

Notifikationen sind pro Gremium und pro Ereignis steuerbar. Die Notifikationszeit ist wählbar, von einer Meldung alle 15 Minuten bis zu einer täglichen Sammel-Mail zu einer festen Zeit. Als Ereignisse stehen unter anderem die Freigabe einer neuen Sitzung, Änderungen an Sitzungs- oder Traktandumsdetails, neue Unterlagen und die Erfassung eines Wortbegehrens zur Verfügung.

Reglemente, Statuten und andere dauerhafte Unterlagen liegen neu direkt beim Gremium, ohne Umweg über ein Sitzungsdossier. Und der Sitzungstermin lässt sich mit Datum, Zeit und Ort in den Outlook-Kalender übernehmen.

Der Ablauf in fünf Minuten

Nadine Fabregat von CMI führt im Video durch die Sitzungsvorbereitung im Web Client: vom Login über die Traktanden und die persönlichen Dokumente bis zum Gesamt-PDF.

Was anders ist oder entfällt

Nicht alles lässt sich eins zu eins übertragen. Weil die Vorbereitung im Browser läuft, gibt es keinen vollständigen Offline-Modus mehr. An seine Stelle tritt die Funktion «Alle Dokumente dieser Sitzung herunterladen». Sie erzeugt eine ZIP-Datei mit allen Sitzungs- und persönlichen Dokumenten in einer klaren Ordnerstruktur, lesbar auch ohne Internetverbindung.

Ebenfalls anders: Der Mandantenwechsel innerhalb der Anwendung entfällt. Wer für mehrere Mandanten tätig ist, öffnet diese in separaten Browser-Fenstern oder Tabs. Und Notifikationen sind nach der Umstellung je Gremium standardmässig aktiv. Wer weniger oder keine E-Mails erhalten möchte, passt das in den persönlichen Einstellungen an.

Aus der Praxis: der Grosse Rat des Kantons Graubünden

Gian-Reto Meier-Gort, Ratssekretär beim Grossen Rat des Kantons Graubünden
Gian-Reto Meier-Gort, Ratssekretär beim Grossen Rat des Kantons Graubünden

Wie weit sich mit dem Web Client gehen lässt, zeigt der Grosse Rat des Kantons Graubünden. Das Ratssekretariat führte den Geschäftsverkehr zwischen Parlament, Sekretariat und Verwaltung bis anhin auf verschiedenen Plattformen und nur teilweise elektronisch. Kick-off war im Juni 2025, seit dem 16. Januar 2026 läuft der Betrieb im Web Client produktiv, für 120 Ratsmitglieder.

Ratssekretär Gian-Reto Meier-Gort beschreibt den Schritt als Wechsel von der «passiven» mobilen Sitzungsvorbereitung zum «interaktiven» Web Client. Die Ratsmitglieder können heute viele ihrer Aufgaben und Pflichten direkt im Web Client erledigen: Sie reichen ihre Vorstösse beim Ratssekretariat ein und unterzeichnen jene anderer mit, erfassen Taggelder und Spesen, pflegen Personendaten und Interessenbindungen, veröffentlichen Anträge zu Geschäften und senden ihre Voten ans Dolmetschteam. Am besten angekommen ist die Mitunterzeichnung: Endlich können neue Vorstösse auf derselben Plattform eingesehen und mitunterzeichnet werden, auf der auch die laufende Session aufgeschaltet ist.

Gemeinden, Städten und Kantonen, die den Umstieg planen und noch vor sich haben, rät Gian-Reto Meier-Gort:

«Der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung liegt darin, den Umstieg gegenüber den Benutzerinnen und Benutzern aktiv und positiv zu kommunizieren und sie dabei eng zu begleiten.»

Die nächsten Schritte für den Umstieg

Für CMI Cloud-Kund:innen:

Ab dem 1. September 2026 startet CMI den Parallelbetrieb schrittweise, bis Ende September alle Installationen umgestellt sind. Ab da stehen beide Lösungen ein halbes Jahr parallel zur Verfügung (siehe Screenshot). In dieser Zeit ist der Umstieg frei wähl- und planbar. Am 31. März 2027 wird die bisherige Sitzungsvorbereitung für Cloud-Kund:innen abgeschaltet.

Screenshot: CMI Sitzung - Neue Sitzungsvorbereitung Icon
Screenshot: Zwei Symbole für CMI Sitzungen im Parallelbetrieb.

 

Für Hybrid-Kund:innen

Für die Umstellung auf die neue Sitzungsvorbereitung im Web Client werden Hybrid-Kund:innen separat durch unsere CMI-Mitarbeitenden informiert. Das genaue Vorgehen sowie die Termine werden individuell geklärt. Die Umstellung sollte bis Ende März 2028 abgeschlossen sein.

Wichtig: Wird die CMI-Installation von einem Vertriebs- und Umsetzungspartner betreut (Abraxas, OBT, Axians oder Talus), läuft der Umstieg über diesen. Das Vorgehen sowie ein konkretes Angebot werden mit diesem festgelegt.

 

Factsheet:

Das Factsheet für Behördenmitglieder fasst den Umstieg auf wenigen Seiten zusammen: was sich ändert, was vertraut bleibt und was es zum Start braucht. Dazu kommen die neuen Funktionen im Überblick und die Punkte, die im Browser anders laufen als in der bisherigen Anwendung.

Die neue Sitzungsvorbereitung im Webinar erleben

In drei Webinaren für Behördenmitglieder geht CMI die Sitzungsvorbereitung im Browser Schritt für Schritt durch: vom Dashboard bis zum Gesamt-PDF. In den Webinaren werden Fragen aus dem eigenen Gremium direkt beantwortet. Die Webinare werden aufgezeichnet und können auch im Nachhinein angeschaut werden.

Sie haben CMI Sitzungen noch nicht im Einsatz? Entdecken Sie, was das Modul CMI Sitzungen bietet. Nehmen Sie mit uns oder Ihrem Vertriebs- und Umsetzungspartner Kontakt auf für weitere Details.

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