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Vertrauen als Grundlage: Warum Uri auf die CMI Cloud setzt

Mit der Verlagerung in die CMI Cloud hat der Kanton Uri einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung seiner IT-Landschaft vollzogen. Im Interview erläutert Adrian Zurfluh, Kanzleidirektor-Stv., Informationsbeauftragter und Landschreiber, welche Überlegungen hinter diesem Entscheid stehen und welche Veränderungen sich daraus für die Verwaltung ergeben.
CMI Magazin 2026 - Uri

Wie organisiert eine Verwaltung ihre IT neu, wenn Anforderungen wie mobiles Arbeiten und Digitalisierung zunehmen? Der Kanton Uri hat darauf mit dem Wechsel in die CMI Cloud reagiert. Im Interview gibt Adrian Zurfluh Einblick in die Hintergründe und Erfahrungen. Der Beitrag ist Teil des CMI Magazin 2026, das als Print- und Onlineversion erscheint.

Interview: Strategische Überlegungen hinter dem Cloud-Entscheid

CMI Magazin 2026 - Adrian Zurfluh - Uri
Bild: Adrian Zurfluh, Kanzleidirektor-Stv., Informationsbeauftragter und Landschreiber

Warum war der Wechsel in die CMI Cloud für Uri der richtige Schritt?

Das grosse Ganze ist sicher die generelle Tendenz, Systeme in die Cloud zu verlagern. Das ist Teil unserer Strategie: Wenn es möglich ist und die Abklärungen es zulassen, gehen wir in die Cloud.
Zudem gehört das Hosting von Datenbanken nicht zu den Kernkompetenzen unseres Amts für Informatik. Mit der Cloud haben wir die Verantwortung in diesem Bereich bewusst zu CMI verschoben. Das erleichtert vieles – etwa wenn Anpassungen am Server nötig sind.
Ein weiterer Punkt ist das Arbeiten von unterwegs oder im Homeoffice. Man kommt einfacher auf CMI, ohne zusätzliche Umwege. Das wird von den Mitarbeitenden geschätzt.

Welche Rolle spielte das Vertrauen in CMI bei diesem Entscheid?

Eine sehr grosse. Wir hätten diesen Schritt nicht mit jemandem gemacht, den wir erst seit Kurzem kennen. Wir arbeiten seit rund 17 Jahren mit CMI. Da ist eine Beziehung gewachsen.
Man weiss, wer der Ansprechpartner ist, man muss nicht jedes Mal bei null anfangen. Und man weiss auch, wer die Verantwortung trägt, wenn etwas nicht funktioniert. Das hat stark mit Vertrauen zu tun.

Datenschutz ist bei einem Cloud-Schritt zentral. Wie sind Sie damit umgegangen?

Wir haben eine Datenschutzfolge-Abschätzung gemacht – ein strukturiertes Verfahren. Dabei prüft man, welche Daten betroffen sind, auch besonders schützenswerte Personendaten, und bewertet die Risiken.
Der kantonale Datenschutzbeauftragte hat die Abklärungen mitgetragen und am Ende bestätigt, dass er keine Bedenken sieht. Ohne dieses Einverständnis hätten wir den Schritt nicht gemacht.
Wenn Daten in der Cloud liegen, muss klar sein, wer sie betreibt und wie Zugriffe geregelt sind. Diese Transparenz war für uns entscheidend.

Wo spüren Sie heute oder künftig den grössten Unterschied im Alltag?

Bei den Releases. Bisher hatten wir einen Jahres- bis Zweijahresrhythmus. Mit der Cloud wird es einfacher, Zwischen-Updates einzuspielen.
Auch die Reaktionszeiten sind kürzer. Der Systembetreuer hat direkten Zugang und kann schneller nachschauen oder nachparametrieren. Das macht uns flexibler.
Und wir sind mit dem Schritt in die Cloud auch auf eine neuere Version gewechselt. Das bringt Funktionen wie den Web-Client, der unterwegs hilfreich ist, ohne dass man zwingend den Desktop-Client braucht.

Welche Bedeutung hat KI in diesem Zusammenhang?

Wir haben vom Landrat den Auftrag, aufzuzeigen, wie wir mit KI umgehen. Da ist KI+ von CMI ein wichtiges Element.
Wir möchten nicht, dass Mitarbeitende mit beliebigen externen Tools arbeiten und Dokumente hochladen. Wir haben mehr Vertrauen in ein geschlossenes System, das wir kontrolliert einsetzen können.
Mit der Cloud haben wir eine Basis geschaffen, um solche Themen strukturiert anzugehen.

Wie sehen Sie die Rolle der Digitalisierung für Uri in den nächsten Jahren?

Digitalisierung ist bei uns hoch angesiedelt und betrifft alle Verwaltungsbereiche. Der Anteil an Papier ist stark zurückgegangen. Medienbrüche versuchen wir möglichst schnell zu heilen – etwa indem eingehende Post sofort digitalisiert wird.
Wir sind ein kleiner Kanton mit begrenzten Mitteln, aber mit kurzen Wegen. Das hilft uns, Projekte Schritt für Schritt umzusetzen. Wichtig ist, dass wir nicht mehr anpacken, als wir bewältigen können – aber dass wir vorwärtsgehen

Hinweis

Der Beitrag im CMI Magazin 2026 gibt einen vertieften Einblick in die Hintergründe und Erfahrungen rund um die Cloud-Migration im Kanton Uri. Das Magazin ist bald verfügbar.

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Der Beitrag im CMI Magazin 2026 gibt einen vertieften Einblick in die Hintergründe und Erfahrungen rund um die Cloud-Migration im Kanton Uri.

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